Am Dienstag, 27. Januar erscheint die Februar-Ausgabe der magaScene!Hier das Editorial von Jens Bielke:
Hans Nolte hat seine Wohnung gestrichen. Er hat ja jetzt Zeit. Am 29. Dezember verschickte seine Arbeitgeberin nämlich diese Pressemeldung: Hans Nolte legt die Geschäftsführung der Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) zum Jahreswechsel nieder und verabschiedet sich in den Ruhestand. Der 63-Jährige wäre 2026 auf 24 Jahre Geschäftsführer-Tätigkeit bei der HMTG gekommen. Zum Abschied richtet Hans Nolte persönliche Worte an die Mitarbeitenden der HMTG: „Ich wünsche dem gesamten Team alles Gute für die kommenden Aufgaben und weiterhin erfolgreiches Arbeiten.“ In den Tagen und Wochen danach habe ich stets auf weitere Nachrichten in unserem Mailpostfach gelauert. Tenor: „Die Stadt Hannover bedankt sich bei Hans Nolte für sein unermüdliches Engagement…“, „Die Region Hannover würdigt die vielen Ideen, mit denen Hannovers Chefvermarkter…“, „Als langjähriger Gesellschafter der HMTG zollen wir dem umtriebigen Macher Respekt für…“. Angekommen ist bei uns bis heute: nix. Verstehe ich nicht. Haben die Chefetagen das Dankesagen verlernt?
Wo Hannover drauf steht, muss Qualität drin sein. Dieses Nolte-Zitat schmückte unser letztes großes Aufmacher-Interview aus dem Februar 2022. Das Maschseefest und der Internationale Feuerwerkswettbewerb haben dieses Versprechen ohne Zweifel eingelöst. Mitunter vergessen wird, dass die HMTG, chronisch unterfinanziert und personell immer auf Kante genäht, auch bei vielen anderen erfolgreichen Events und Formaten Geburtshelfer spielte, zum Beispiel beim Opernball, dem Wintervarieté in der Orangerie, den Musicals im Gartentheater oder dem Ausstellungsreigen „Made in Germany“. Als wir am 22. Januar telefonierten, fragte ich den Neu-Ruheständler, was seine Pläne für die Zukunft seien und ob er ohne Pressekonferenzen und Empfänge schon einen Bedeutungsverlust spüren würde. Seine vielsagende Antwort: „Die Menschen, die man treffen möchte, trifft man sowieso.“ Aktuell fühle sich sein Abschied eher wie ein Urlaub an, das müsse aber nicht so bleiben. „Ich habe immer noch große Lust anzupacken, bleibe Hannover treu, erste Ideen und Pläne gibt es bereits.“ Wir sind gespannt! Und sagen von Herzen „Dankeschön, Hans!“.
Viel Spaß beim digitalen Schmökern! Wer weiterhin auf Print schwört, findet die magaScene aktuell an knapp 500 Auslagestellen im Stadtgebiet Hannovers.
Ausblick:
Die März-Ausgabe der magaScene erscheint am 26. Februar.
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